Ep. 7: Der härteste Job – Gruppenbildung! Teil 2

In der heutigen Episode greifen wir unser Thema aus Folge 5 auf: die Gruppenbildung. Dabei geht es heute nicht um die Charaktere, sondern um die Menschen am Tisch. (Wobei – ob sich das immer so exakt trennen lässt…?) Wie bekommt man so eine Gruppe zusammen, und wie schafft man es, dass sie zusammenbleibt? Denn Rollenspielabende sind selten einfach nur Rollenspielabende, sondern meist auch ein Treffen von Freunden. Das heißt Quatschen, Snacks und Miteinander sind genauso wichtig wie das Spiel an sich. (Frrrreeeeunde!)

Darum präsentieren wir heute: Gruppen! Die Fortsetzung.

Den Beginn macht die Gruppenbildung. Kann ein kleines, feines Modell aus der Teamentwicklung dabei helfen, den Entstehungsprozess einer Gruppe besser zu verstehen und zu begleiten?

Die nächste Herausforderung: viele Gruppen spielen jahrelang miteinander. Da kann es Höhen und Tiefen geben, Zeiten, in denen viele Dinge dazwischenkommen und Zeiten von Corona. Zum Glück gibt es auch hier ein paar Tipps, wie man das Fortbestehen der Gruppe sicherstellen kann.

Und dann sind wir ja alle aus einem bestimmten Grund am Tisch: Wir wollen Spaß haben. Nun sind Menschen sehr verschieden und haben an ganz unterschiedlichen Dingen Spaß. Ihr werdet hören, welche das sind und wie man als Spielleiter damit umgehen kann, ohne dass einem der Kopf platzt. Wer nachlesen will, findet einen guten Anfang im Pathfinder 1 Regelwerk und in “Robin’s Laws of Good Game Mastering”.

Weitere Themen, die wir anreißen: Gruppenart, Gruppengröße, Spielumgebung.

Und dann gibt es noch ein paar abschließende Ratschläge, kurz und knackig, heiß und fettig, für den Nachhauseweg!

In der Einleitung hört ihr heute außerdem, wie in Drakeney der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres begangen werden. Kleiner Ausblick: Es beinhaltet Musik und Eis mit Pilzgeschmack – ganz nach Trollart.

Ep. 6: BÖSE

Bevor wir nächste Woche zu unserer Diskussion über Gruppen zurückkehren, wollen wir diese Woche über DAS BÖSE sprechen!

Dabei schauen wir uns an, was “böse” eigentlich ist und welchen Zweck böse Charaktere in einer Kampagne erfüllen. Dabei geht es auch um Gesinnung, aber auch um die Beziehung des Bösen zu den Helden. Und was tut man denn dann, wenn das Böse heldenhaft werden soll?

Böse Spielercharaktere empfinden viele als schwierig, wenn nicht sogar störend. Trotzdem glauben wir, dass böse Spielercharaktere sich lohnen! Und das gilt für die Kampagne, für die Held*innen und für die Spieler*innen selbst. Und dann ist da ja auch noch der Spaß.

Wenn man dadurch Lust bekommen hat, doch einen bösen Charakter zu erstellen, kommt die Frage: Wie können böse Charaktere realistisch gestaltet werden und, gleich danach, wie lassen sie sich in eine Gruppe integrieren? Auch da haben wir viele Ideen. Erzählt uns gerne auch von euren Erfahrungen!

Außerdem geben wir als kleines Extra einen Einblick in The Book of Vile Darkness, ein Item, das seit der 3. Edition in der D&D-Welt existiert und von den Spielern gefunden werden kann, das aber auch als tatsächliches Buch zur 3.5er Edition erschienen ist.

Am Ende kommen noch ein paar Tipps, falls ihr euch in euren bösen Sessions Sorgen um eure psychische Gesundheit und um eure Beziehung zu den anderen Spieler*innen am Tisch macht.

Tinka - eine der Gnomdamen, die gemeinsam mit Fidel das Fass Ohne Boden führt - bei der Betrachtung der Statue des eher mittelmäßg beliebten Herzogs Erastan Theodrich Gyldenfelt. Ein nettes Beispiel für einen bösen Charakter.

Außerdem erkunden wir in der Einleitung zur heutigen Episode ein wenig die Umgebung der kleinen Siedlung, in der das Gasthaus Zum Lachenden Drachen steht. Begleitet die Gnome auf einem Streifzug in Umland und Geschichte!

P.S. Wer das Fass ohne Boden noch nicht kennt: Der örtliche Liebesladen wurde hier schon mal erwähnt.

Credits:

Da wir in dieser Episode mehrmals Matt Colvilles fantastisches Video zum Thema erwähnen, scheint es nur fair, es auch zu verlinken. Ihr findet das Video in englischer Sprache hier.

Ep. 5: Gemeinsam sind wir stark – Gruppenbildung!

Noch immer ist der Lachende Drache geschlossen. Warum es trotzdem mit dem Podcast weitergeht und was Grim Feuerbart so alles auf seinem Dachboden findet, das erfahrt ihr in der Einleitung zu dieser Episode. Aus Melendirs Blick lässt sich schließen: Die Begeisterung hält sich in Grenzen…

Melendir steckt den Kopf durch die Bodenluke zum Dachboden. Inmitten des Gerümpels fällt ihm nichts mehr zu sagen ein.

Ansonsten auf dem Plan:

Die Heldengruppe!

Ihr habt nun spannende Charaktere gebaut, die Bücher quergelesen und wollt loslegen. Doch wie wird aus den verschiedenen Gestalten, die auf den Charakterbögen noch verschiedenerer Spieler*innen entstanden sind, überhaupt eine funktionierende Gruppe?

Ausgehend von dieser Frage diskutieren wir heute, was man schon im Vorfeld tun kann, um die Gruppenbildung zu vereinfachen oder sogar zu verschönern und welche Vorgaben hilfreich sein können. Wir sprechen auch darüber, was man tun kann, wenn es trotz allem irgendwie am Ende doch nicht klappt mit den gemeinsamen Zielen. (Das dabei erwähnte Retainer System findet ihr in Strongholds & Followers, zu bestellen hier.) Und dann ist da ja auch noch die Vorgehensweise, um diese Ziele zu erreichen – der Stoff, aus dem große Streitgespräche sind. Hat am Ende die Gesinnung etwas mit dem Funktionieren der Gruppe zu tun?

Außerdem werfen wir einen Blick auf das, was gerne als “ausgeglichene Gruppe” bezeichnet wird: jede*r Spieler*in nimmt eine andere Rolle in der Gruppe ein und hat andere Aufgaben. Manche Systemen benennen diese Verteilung auch explizit als notwendig. Wo liegen die Vorteile – und muss es sein? Wer entscheidet, was eine ausgeglichene Gruppe ist? Und wer muss sich hier eigentlich wessen Vorstellungen anpassen?

Es folgen einige Rollenspiel-Beispiele. Diese arbeiten mit ganz unterschiedlichen Methoden, wie Charakterbeziehungen oder Gruppenzusammenhalt als Werte abgebildet und eingesetzt werden können. Die Aufstellung von Mark Hulmes, die wir im Zuge dessen erwähnen, könnt ihr hier finden.

Letztlich treibt Daniel noch die Frage um, wie man die Spieler*innen dazu animieren kann, mit ihren Charakteren untereinander ins Gespräch zu kommen. Immerhin – ist nicht das Schöne am Spiele leiten, wenn man sich einfach mal zurücklehnen kann?

Notiz am unteren Rande: Das war unser erster Podcast an verschiedenen Orten. Es ist stellenweise zu Übertragungsfehlern gekommen. Und unser gutes Equipment kann sich leider auch nicht so einfach bewegen wie Grims Bierfässer. Wir lernen dazu und hoffen, ihr habt trotzdem eine vergnügliche Stunde mit dieser Folge.

Merkwürdige Zeiten…

“Hört zu, das macht mir auch keinen Spaß! Das hier ist mein Lebensinhalt, aber auch ich habe eine Mutter. Sie ist stolze dreihundertzweiundfünfzig Jahre alt.

Und Gael hier, der hat eine Oma, die ist siebenundsiebzig. Habe mir sagen lassen, das wäre alt für Menschen. Und ganz unter uns, so frisch bin ich selbst auch nicht mehr. Damals, die Zeit in den Qualmenden Landen… Na egal. Aber deswegen das hier.

Bringt mir nichts, wenn ihr alle jeden Abend herkommt und ins Bier niest. Ich mag Gaels Oma. Und mich. Und ich hoffe, oben im Norden passen die anderen auf meine Mutter auf. Los jetzt, weg mit euch.”

– Grim Feuerbart, Inhaber des Lachenden Drachen, während er einen Zettel draußen an die Tür nagelt.

Liebe Leute, aufgrund der allgemeinen Situation müssen auch wir kurz unterbrechen, zumindest, bis wir eine technische Lösung gefunden haben und sie bei uns ankommt. Dann hören wir uns. Bleibt entspannt, zuhause und gesund. Und wenn euch die Decke auf den Kopf fällt, empfehlen wir Freunde und den Tabletop Simulator*. Spielen hilft gegen Wahnsinn!

*Wir werden in keinster Weise von Steam (oder überhaupt von irgendwem) gesponsert und es gibt auch andere Produkte mit ähnlicher Funktionsweise dort draußen. Macht euch gerne schlau.

Bratenduft und Liebe liegen in der Luft

Nachdem ihr die heutige Episode gehört habt, ist natürlich die Neugierde geweckt. Ob man hier wohl irgendwo diesen Vampir-Roman kaufen kann?

Ihr habt Glück. Der Besitzer des örtlichen Ladens sinnlicher Freuden (Das Fass ohne Boden*) ist ein regelmäßiger Gast im Lachenden Drachen. Dummerweise sitzt er heute an einem Tisch genau in der Mitte des Gastraums. Möglichst unauffällig setzt ihr euch neben ihn und hofft dabei ein bisschen, dass euch niemand sieht. Mit hochrotem Kopf beugt ihr euch ein Stück vor und erkundigt euch gedämpft und unter einigem Stammeln nach dem Roman.

Fidel, ein Gnom mit wirren, blonden Haaren und grünen Augen, findet das offensichtlich lustig. Er rät euch, erstmal ein bisschen zu entspannen, bestellt eine Runde Schnaps, dann noch eine, und bald seid ihr in ein Gespräch über die Feinheiten des Romans vertieft.

„Das ist ja alles gar nicht so anstößig, wie manche Leute immer noch glauben“, erklärt Fidel gerade. „Wartet, ich glaube, in der neusten Ausgabe Lust und Liebe war sogar ein Interview dazu.“ Er dreht sich um und zieht ein zusammengerolltes Heft aus der Tasche seines Mantels, der über der Stuhllehne hängt. Auf dem Cover sind einige leicht bekleidete Halblinge zu sehen, doch er blättert nach hinten durch. „Aha!“ Fidel streicht das Magazin vor sich glatt und liest vor.

LuL: Heute bei uns ist Jen, Inhaberin von Speer&Spitze, dem Damenausstatter für die starke Frau und Autorin des bekannten Romans Devote Vampire bei Bauer Alrik sowie der Folgebände Diskrete Spiele in Frauenkleidern und Hemmungslose Nächte auf der Flucht. Es freut mich, dass Sie heute hier sind, Jen!

Jen: Ganz meinerseits.

LuL: Jen, ich denke, was unsere Leserinnen und Leser am meisten interessiert: warum entscheidet sich jemand, erotische Romane zu schreiben?

Jen: Ich verstehe nicht, warum sich die Leute immer darüber wundern. Ich möchte dann immer zurück fragen, wie irgendjemand Bücher ohne Erotik schreiben kann. Das ist langweilig. Die meisten Leute dort draußen haben in irgendeiner Form ein Interesse an Zweisamkeit. Es ist also kein absurdes Thema, auf das man erst einmal kommen müsste. Außerdem bin ich auch persönlich vorgeprägt. In den Silberbergen, wo ich aufgewachsen bin, war es völlig normal, dass Frauen genauso aus sich raus gegangen sind wie Männer. Als ich dann in meiner Jugend aus dem Gebirge weg bin, hat mich schockiert, wie verschämt viele meiner Altersgenossinnen – und auch – genossen! – im Umgang mit ihrer Sexualität waren. Da habe ich beschlossen: das will ich ändern. Man sollte ganz normal über das reden und schreiben dürfen, was einem gefällt.

LuL: Ist das nicht manchmal schwierig?

Jen: Schon. Ich treffe immer wieder auf Unverständnis, auch bei Leuten, von denen ich das nicht erwartet hätte. Aber oft sind es die gleichen, die dann ein paar Wochen später zurückgeschlichen kommen und gestehen, sie hätten es gelesen und viel Spaß dabei gehabt. Das freut mich dann. Ich finde es gut, wenn sich die Leute von meinen Geschichten inspirieren lassen.
Schwieriger ist eigentlich das Schreiben an sich. Erotik ist ein Thema, das von vielen Leuten – Lesenden wie Schreibenden – nicht ernst genommen wird. Viele denken: ein paar billige Sätze, ein paar geile Charaktere, fünf Seiten, Tittenvorschaubild – fertig. Aber das ist nicht mein Anspruch. Der strahlende Held mit dem Riesending, der ist kurzfristig vielleicht anregend, aber er trägt nicht durch hundert Seiten. Spätestens, wenn ein Protagonist sich auszieht, zeigt sich, ob die Figur was taugt. In Action oder Komödie kann man Oberflächlichkeit leicht verstecken. Wenn aber Beziehung die ganze Story ist, fällt das sehr schnell auf.

LuL: Das stimmt. Ich kenne wenig wirklich gute Bücher in diesem Bereich und selbst die verstecke ich meist, wenn mich Kolleginnen besuchen kommen.

Jen: Das liegt daran, dass viele Schaffende sich nicht die Mühe machen, Klischees zu vermeiden. Perfekte Körper in absoluter Ekstase? Männer, die nur untenrum denken und Frauen, die sich zieren? Alles macht immer Freude und man hat den Dreh sofort raus? Das krieg ich bei meinem Verlag überhaupt nicht durch. Meine Lektorin ist ein Drachen.

LuL: Oh. Ist sie kompliziert im Umgang?

Jen: Nein, Nein. Sie ist Drachen. Groß, blau. Tausend Jahre alt. Hat alles gelesen. Da muss ich mit solchen ausgelutschten Themen und Phrasen gar nicht mehr kommen.

LuL: Haha, ausgelutscht!

Jen: Auch mit solchen Witzen.

LuL: Verzeihung. Uns ist natürlich bekannt, dass Sie gerade an einem neuen Buch arbeiten. Könnten Sie Ihren Fans abschließend vielleicht einen klitzekleinen Einblick gewähren, worum es darin gehen wird?

In diesem Moment taucht Grim am Tisch auf. Er hat diese Falte zwischen den Augenbrauen, die nie gut ist. „Fidel, ich mag dich wirklich gern. Aber musst du den Schweinkram unbedingt in meinem Gasthaus lesen?“

Fidel schaut zu ihm auf, räuspert sich, und rezitiert mit Pathos:

Jen: Ich will nicht zu viel verraten, nur so viel: wir werden gemeinsam in das bisher sträflich vernachlässigte Genre der Zwergenerotik eintauchen.

Grim verzieht das Gesicht und steht einige Sekunden lang schweigend neben dem Tisch, offenbar nachdenkend. Dann wendet er sich ab und stapft zum Tresen zurück. Im Gehen brummt er: „Sag mir Bescheid, wenn du das da hast.“

Fidel grinst euch verschmitzt zu. „Und so sind sie alle.“

*Als Fidel sich vor fünf Jahren im Ort niederließ, kommentierte der damalige Bürgermeister seine Geschäftsidee empört mit dem Ausruf: „Das schlägt doch dem Fass den Boden aus!“ Und da Fidel niemand ist, der einen gut gemeinten Vorschlag nicht annimmt…

Ep. 4: Romanzen, Liebe und Partnerschaft in RPGs

Es ist Valentinstag und Zeit für Romanzen! Nachdem Philipp und Daniel in der letzten Folge über den Einstieg als DM gesprochen haben, sitzt diesmal wieder unser liebster Bücherwurm Nina mit am Tisch. Wir unterhalten uns über Romanzen und Liebe in Pen&Paper-Rollenspielen.

Warum ist uns dieses Thema wichtig? Weil sich eine Figur, die keine Empfindungen für niemanden zeigt, irgendwie unglaubwürdig ist. Liebe und Zuneigung gehören dazu, auch bei fiktiven Figuren.

Wir fangen erstmal bei unseren eigenen RPG-Erfahrungen an. Da waren neckende Flirts mit anderen Spielercharakteren und auch schnelle Nummern mit NPCs. Für uns kam das Thema aber eigentlich meist zu kurz.

Außerdem sehen wir uns an, was einige Regelwerke von Pen&Paper-Rollenspielen dazu schreiben. Viele vermeiden das Thema oder reduzieren es auf eine Fähigkeit, auf die man würfeln kann. Ganz anders macht das Earthdawn, in dessen Regelwerk das Anbandeln mit einem NPC erstaunlich vielschichtig beschrieben wird.

Wir können nicht oft genug darauf eingehen, dass bei einem Thema wie diesem Konsens zwischen Spieler:innen und Spielleiter:in von hoher Bedeutung ist. Nicht alle können sich selbst so vollständig von ihrem Spielercharakter lösen, dass sie mit anderen am Tisch flirten können. Das wird schnell für mindestens eine Seite unangenehm. Es gilt also wie so oft: Redet miteinander und klärt eure Grenzen ab.

Aber genug der Ernsthaftigkeit. Es gibt einige sehr … interessante Bücher zum Thema Romantik und (gerade auch körperlicher) Liebe in Rollenspielen, die bestehende Regelwerke ergänzen. Die sind oft bizarr, aber zwischen Schweinkram finden sich auch einige lustige Abschnitte. Eigentlich wären RPG-Bücher sinnvoll, die sich ernsthafter mit dem Thema Romantik und Liebe und weniger mit Sex auseinandersetzen. Falls ihr welche kennt: Lasst es uns gerne wissen!

Wie kann man nun Beziehungen in das eigene Pen&Paper-Setting einbauen? Indem man NPCs einbaut, die sich als interessiert zu erkennen geben – den nächsten Schritt sollte man aber den Spieler:innen überlassen. Zwang ist fehl am Platz.

Vorlagen für das Einbauen von interessierten NPCs finden sich auch im Spiel The Elder Scrolls: Skyrim. Nina als eingefleischte Spielerin des Games teilt ihre Erfahrungen mit uns. Darin geht es unter anderem um einen Ladeninhaber, der plötzlich etwas mehr darstellt als nur eine langweilige Randfigur.

Romanzen ... nicht für alle einfach.
Der traurige Albert

Quellen:
WebDM: “Love and Romance in 5e Dungeons & Dragons and TTRPG”
Interview zum Buch “Wege der Vereinigung”

Verwendete Klangkulissen von Dritten:
Tavernen-Hintergrund (bearbeitet)
Kaminfeuer (bearbeitet)

Ep. 3: Der Einstieg als Spielleiter:in

Das Bild zeigt ein Beispiel für das Setup eines Spielleiters oder einer Spielleiterin mit DM-Screen, Regelbuch, Dice Tray und Notizbüchern.

Nachdem Nina und ich (Philipp) in der vorherigen Episode die Erstellung interessanter Spielercharaktere betrachtet haben, wechseln wir heute die Seiten. Mein Trinkkumpane für diesen Abend, Daniel, spricht heute mit mir über unsere Erfahrungen zum Einstieg in das Leiten der Schauspielerei am Tisch unter Zuhilfnahme von Papier und Schreibgerät (STiZPaSch, auch als RPGs bezeichnet).

Wir leiten beide für den jeweils anderen eine Kampagne in den Vergessenen Welten von Dungeons & Dragons 5, aber auf ganz verschiedene Arten. Meine Wenigkeit sich damals Hals über Kopf in eine selbst geschriebene Kampagne geworfen. Keine schlaue Idee. Daniel hat das klüger angestellt und zum Einstieg erstmal ein kurzes Abenteuer mit uns gespielt. Das ist unsere erste Empfehlung für dich, falls du mit dem Spielleiten beginnen willst: Starte mit einem One-Shot oder einem kurzen Abenteuer. So kannst du dich erst einmal unverbindlich in die Rolle des Spielleiters hineinfinden.

Für Daniel war dieses erste Abenteuer eine Feuertaufe. Wenn der Gruppe einmal der Schalk im Nacken sitzt, geschehen … Dinge. Und dann hilft nur Improvisation. Man mag sich auf eine RPG-Session noch so gut vorbereitet haben, eine einzelne verrückte Idee eines Spielers kann alles über den Haufen werfen. Das ist aber nichts schlechtes. Daniel und ich sind uns einig, dass solche Sessions zwar chaotisch sind, aber uns haben sie bisher den meisten Spaß gemacht. Also wenn es einmal so weit kommt, springt über euren Schatten und improvisiert. Es lohnt sich!

Vom Abgedrehten zurück zu den Basics: Leiten ohne eine solide Kenntnis der Regeln macht keine Freude. Das Nachschlagen von Regeln bremst das Spiel immer etwas aus, aber es gibt Wege, das zu reduzieren.

Wir geben euch in der Episode auch noch ein paar andere Erfahrungen aus unseren Kampagnen mit. Vielleicht ist etwas dabei, das ihr nützlich findet. Falls ja, lasst es uns doch bitte wissen!

Verwendete Klangkulissen von Dritten:
Tavernen-Hintergrund (bearbeitet)
Kaminfeuer (bearbeitet)

Ep. 2: Charakterbildung

Ausschnitt des Charakterbogens mit Persönlichkeitsmerkmal, Ideal, Bindung und Makel

Nachdem wir euch in der vorigen Episode nur kurz Hallo gesagt haben, wird es nun ernst! Heute besprechen wir unsere Erfahrungen mit der Charakterbildung, dem Bauen interessanter Charaktere.

Gerade zu Beginn einer Kampagne, die auf längere Zeit angelegt ist, ist die Erstellung des eigenen Charakters ein wichtiger Schritt. Er bestimmt, ob ihr eure Figur auch nach vielen Sessions noch interessant genug findet, dass ihr Spaß mit ihr habt.

Als Teil der Charakterbildung werden wir erst einmal besprechen, was Stereotypen sind und warum klischeehafte Charaktere auf Dauer keine gute Wahl sind. Anders verhält es sich mit Archetypen, in die man Charaktere unterteilen kann, ohne dass sie dadurch gleich an Tiefgang verlieren.

Woher kommt ein Charakter? Wohin geht er? Was passiert dazischen? Und warum ist das wichtig für Character Design? Auch das behandeln wir.

Außerdem: Persönlichkeit, Ideal, Bindung und Makel – warum gibt es diese Felder auf dem Charakterbogen, und welche Bedeutung haben sie? Im Anschluss an den Punkt “Makel” gehen wir auch darauf ein, warum es die Schwächen sind, die eine Figur ausmachen und warum ein Charakter ohne Schwächen schrecklich wäre. A propos Schwächen: Wir sprechen auch darüber, wie man niedrige Stats auf verschiedene Arten ausspielen kann.

Außerdem immer gut bei der Charaktererstellung: Widersprüche. Ein Tiefling Licht-Kleriker. Ein Warforged Druide, eine Gnom-Paladina, ein elfischer Barbar, eine Ork-Schurkin… Manchmal ist die nicht offensichtliche Wahl die, welche die interessantere Geschichte schreibt.

Oh, und dann ist da noch die Gesinnung, oder Alignment. Manche hassen das Konzept, andere finden es extrem wichtig. Wir beziehen eher die letztere Position, und wir sagen euch auch warum.

Matthew Colville zu Alignment

Verwendete Klangkulissen von Dritten:
Tavernen-Hintergrund (bearbeitet)
Kaminfeuer (bearbeitet)

Ep. 1: Willkommen im Lachenden Drachen!

Es beginnt: Willkommen hier bei unserem Podcast in der Taverne Zum Lachenden Drachen!

Wir, das sind Nina und Philipp, wollen auf diesem Wege unsere Erfahrungen mit Pen&Paper-Rollenspielen mit euch teilen. Am Anfang dieses Projekts wollen wir euch erstmal Hallo sagen und erzählen, was uns mit Spielen wie D&D verbindet.

Wenn euch dieser Einstieg Hunger auf mehr macht, freut uns das! In diesem Fall findet ihr hinter diesem Link einen Feed, den ihr mit der Podcasting-App eurer Wahl abonnieren könnt. Oder ihr klickt einfach auf den “Abonnieren”-Button auf der Hauptseite.

Bei all dem – das hier ist eine unserer ersten Aufnahme zusammen, verzeiht bitte, wenn der Ton (noch) nicht perfekt ist!

Klangkulisse von Dritten: Tavernen-Hintergrund (bearbeitet)